Es war ein verrückter Tag, an dem wir letztendlich auf der Alcazaba von Almería landeten. Ein versöhnlicher Abschluss eines Tages, an dem wir vorher in den Ausläufern der Sierra Nevada schon Sandstürmen getrotzt hatten – was man bei dem tollen Wetter in Almería kaum glauben mochte. Doch die Alcazaba hat uns für die Stunden zuvor wahrlich belohnt.

Die einst maurische Festung, deren erste Mauern während des Kalifats von Córdoba 955 errichtet wurden, thront über Stadt und Hafen. Die Aussicht, die man vor dort hat, sollte meiner Ansicht nach entweder Start- oder Endpunkt einer Stadtbesichtigung sein. Im Februar ist es dort auch nicht sonderlich überlaufen, so dass man hier etwas Ruhe vor dem Trubel in der Stadt suchen kann. Für Bürger der Europäischen Union ist der Eintritt übrigens kostenfrei.

Die Alcazab von Almería wird mir auch immer besonders in Erinnerung bleiben wegen unserer Begegnung mit Willi, dem deutschen Aussteiger, der die Wintermonate in Andalusien verbringt. Während er auf der Alcazaba mit einem Freund in schöner Atmosphäre gegessen hat, haben wir uns nett unterhalten und er hat uns auch einige Tipps über Sehenswürdigkeiten und Museen mit auf den Weg gegeben.

In Almería gibt es auch etliche Orte, die für Filmaufnahmen genutzt wurden – sich auch wegen der Nähe zu den Film-Western-Städten, wie zum Beispiel Fort Bravo. Auch die Alcazaba war schon im Fernsehen zu sehen, so sind Teile der Anlage (die teilweise 1522 bei einem Erdbeben zerstört und noch nicht wieder aufgebaut wurde) in der Serie „Game of Thrones“ zu sehen. Dort stellt sie Bauwerke in Dorne dar.

Im weiteren lasse ich einfach die Bilder, die ich dort gemacht habe, sprechen. 😉

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