In früheren Zeiten, vor allem in der Hochzeit der VOC (Vereinige Ostindische Kompanie), lagen viele Schiffe vor Texel vor Anker – was natürlich ein lohnendes Ziel für die Schiffe verfeindeter Staaten war. Also wurde in der Nähe von Oudeschild um 1574 eine Festung angelegt. Wie damals üblich und der Militärtaktik entsprechend in einer sternförmigen Form, um die Kanonen auf den Festungswällen gut zum Einsatz bringen zu können.

Auch wenn leider in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Teile der Festung abgebaggert und in den Deicherhöhungen verbaut wurde, sind ein großer Teil der Festungswälle und der davor liegenden Wassergräben noch heute sicht- und erlebbar. Man kann von Glück reden, dass überhaupt noch etwas da ist, denn die flankierenden Forts, die 1811 von Napoleon persönlich geplant wurden, sind gar nicht mehr vorhanden. Dem Naturschutzverein Natuurmonumenten ist es zu verdanken, dass überhaupt noch etwas sichtbar ist.

Das Gelände von Fort des Schanz ist für Besucher frei zugängig, so dass sich jeder die von Brücken überspannten Gräben sowie die noch bestehenden Festungswälle anschauen kann. Wenn man ohne Führung dorthin geht ist leider auch nicht viel mehr zu sehen, so dass ein Besuch mit einem kleinen Spaziergang nicht lange in Anspruch nimmt. Um eine bessere Vorstellung zu haben, wie das Fort früher ausgesehen hat, empfiehlt sich davor ein Besuch im nicht weit entfernten Museum Kaap Skil. Dort auf dem Diorama ist nämlich auch ein Model von Fort de Schans zu sehen, wie es in früheren Zeiten einmal ausgesehen hat.

Das Fort auf der Seite von Texel-Tourismus findest Du hier und bei Tripadvisor hier.

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