Disneyland Paris 2019 – Tag 1 & 2

Von Hagen|Europa, EXPLORE, Frankreich, TRAVEL

Hallo. Wenn Du ihn noch nicht gelesen hast – den Prolog und einige Vorab-Infos zu unserem Besuch im Disneyland Paris findest Du hier: Klick.

Tag 1, Montag, den 21. Januar 2019

Nach knapp fünf Stunden entspannter Autofahrt hieß es ankommen, einchecken, frisch machen – und ab in den Park. Dabei muss man wissen, dass Disneyland Paris aus zwei Bereichen besteht: dem Disneyland-Park und dem Walt Disney Studios Park. Wir haben uns für Ersteren entschieden.

Der Disneyland-Park gliedert sich in mehrere Themengebiete. Wir wollten uns erstmal einen Überblick verschaffen und etwas Atmosphäre schnuppern. Aber die Menge an Eindrücken war der Hammer. Wir schlenderten über die Main Street U.S.A., machten das obligatorische Selfie vor dem Sleeping Beauty Castle und suchten dann erstmal den Raucherbereich am Eingang zum Frontierland auf.

Rauchen ist in den Parks erlaubt, aber nur an speziell ausgewiesenen Raucherpunkten. Eine absolut sinnvolle Sache, wenn man an die vielen Kinder denkt. Aber leider gibt es genug Besucher, die scheinbar zu blöd sind diese Orte auf der Parkkarte, auf der die Points leicht erkennbar eingezeichnet sind, zu finden. Schade und ärgerlich. Aber wir haben uns dran gehalten.

Neben den Wigwams haben wir die Abendsonne bewundert und sind dann bei bestem Wetter durch die Westernstadt weiter zum Adventureland geschlendert. Eine Karte, um unsere Wege nachzuverfolgen findest Du übrigens hier: Klick. Nach einem Blick auf die Galeone von Captain Hook ging es durch Agrabah und einem kurzen Blick in den Studiospark zurück zum Hotel (und dort in die Bar).

Wir haben auf unserer ersten Tour aber auch unseren persönlichen Nemesis gefunden: unter den vielen Shops mit tollen Sachen (wie einer Wintermütze mit den Hörnern von Malificent) auch einen Star Wars Store. Da hätten wir die Urlaubskasse der nächsten Jahre ausgeben können. Es wurde auch nicht besser, als wir in den folgenden Tagen erkennen mussten, dass es mehr als einen Star Wars Store gibt. Aber es gibt auch immer Sachen im Ausverkauf, die nur für wenige Euros zu haben sind. Also haltet die Augen offen.

Verdammt viele Eindrücke haben wir in diesen ersten Stunden gesammelt und es war wirklich gut, sich so einen ungefähren Überblick zu verschaffen. Oft haben wir auch einfach nur die liebevollen Details (zum Beispiel bei den immer passenden Toilettenschildern) und die Dekoration bewundert. Für solche Sachen haben wir ja verdammt viel Liebe.

Unser Abendessen haben wir in einem Restaurant in unserem Hotel eingenommen. Einfach weil es so am entspannendsten war. Es gab ein riesiges Buffet und kein Wunsch blieb bei der Auswahl offen. Ein besonderes Lob verdient aber unsere Kellnerin, die nicht nur freundlich war, sondern auch meinen Respekt hat: die Spanierin aus Barcelona spricht sechs Sprachen. Interessant, was für Leute dort arbeiten.

Tag 2, Dienstag, den 22. Januar 2019

Der blaue Himmel von gestern war Schneefall gewichen.

Der Nachteil: Einige Attraktionen waren auf Grund der Rutschgefahr geschlossen und etliche Shows fielen aus. Daher haben wir zum Beispiel nicht die Piratenshow sehen können. Gegen den Schnee war einfach kein Ankommen, obwohl das Team an jeder Ecke ständig geräumt hat und selbst dabei noch gut gelaunt war. Schneeballschlachten zwischen den Mitarbeitern und mit der Schneeschippe gezeichnete Micky-Symbole waren keine Seltenheit. Top!

Der Vorteil: Die wunderschöne Atmosphäre, die bei dem Wetter vorherrscht. Spätestens jetzt war klar: Disneyland – it’s magic. <3

Klar, dass bei dem Wetter auch nicht soviel los war. Wobei ich auch nicht im Sommer ins Disneyland fahren würde – da wären mir persönlich viel zu viel Menschen. Aber da sind wir ja eh etwas empfindlich und schnell psychisch überfordert.

Jetzt, am Jahresanfang, verläuft sich aber noch alles und besonders Vormittags und Spätnachmittags haben wir an den Attraktionen nie lange anstehen müssen (also immer unter zehn Minuten). Apropos: Direkt vor, während und unmittelbar nach besonderen Aktionen und Vorführungen, wie den Paraden, sind natürlich die Schlangen am kürzesten.

Auch toll: während der Park regulär um 10 Uhr seine Tore öffnet, dürfen die Hotelgäste des Disneylands schon um 8.30 Uhr in den Park. So hat man schon mal einige Zeit mit weniger Besucherverkehr, was natürlich sehr angenehm ist.

Nach dem Frühstück in der Halle mit dem Steampunk-Zeppelin hat es uns am X-Wing vorbei in die Nautilus verschlagen. Das Unterseeboot von Kapitän Nemo wurde während unseres Besuches sogar von einer Krake angegriffen. Eine schöne Kulisse zum Durchgehen. Dadurch oldschool aber mit Charme und für jeden Liebhaber von Steampunk eine Augenweide.

Weiter zum Adventureland, wo wir die Aussicht auf die verschneite Galeone neben dem Totenkopffelsen genossen. Der besagte Felsen ist Teil eines größeren Gebirges, das viele Tunnel beinhaltet, in denen man sich leicht verirren kann. Aber hier findet man Ben Gunn’s Treasure ebenso wie aufgehängte Skelette und so. Für jeden Piratenliebhaber ist eine Wonne hier auf Entdeckungsreise zu gehen.

Auch die Attraktion „Pirates of the Carribean“ war grandios. Genau das, was ich liebe – und indessen beim Phantasialand bei Brühl schmerzlich vermisse. Viele, liebevolle Details in den ganzen Szenerien und ich bin sicher, dass wir – wenn wir das nochmal machen – wieder neue Sachen entdecken würden.

Als Liebhaber von Swashbucklern hatten wir für unser erstes richtiges Essen natürlich für die Piratenkaschemme „Captain Jack’s“ angemeldet. Jedes der Restaurants hat eine andere kulinarische Ausrichtung – in diesem Fall kreolisch. Es gab ein Menü, das als „Plus-Menü“ gekennzeichnet und damit für uns inklusive war. Bei jedem Gang konnten wir zwischen drei Möglichkeiten wählen.

Eine schwere Wahl. Ich habe mich letzendlich für die Geflügel-Chiquetaille als Vorspeise, das Hühnchen-Garnelen-Colombo als Hauptspeise und eine Suppe aus exotischen Früchten entschieden. Wow! Es war ein tolles Geschmackserlebnis und dieses Restaurant kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen.

Nach einem Schlenker durch das Märchenschloss haben wir noch am Central Plaza die große Parade „Disney’s Stars on Parade“ (jeden Tag einmal) angeschaut. Danach ging es dann in den Walt Disney Studios Park, zu Star Wars: A galactic celebration – dazu aber mehr in einem eigenen Blogbeitrag.

Bevor wir den Tag in der Hotelbar ausklingen ließen haben wir übrigens gut 17 Kilometer zurück gelegt. Es hilft ergo gut zu Fuß zu sein, auch wenn überall im Park Möglichkeiten und Angebote für behinderte Mitmenschen existieren.

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