Als alter Pirat und Seefahrtsfan kann ich nur schwer an einem Marinemuseum vorbei gehen. Eigentlich habe ich es noch nie geschafft, glaube ich. Daher habe ich auch das direkt gegenüber der Insel Texel auf dem Festland gelegene Marinemuseum in Den Helder geentert. Also in Texel ab auf die Fähre und von dem Anleger sind es nur ein paar Fußminuten bis zum Museum.

Der Fokus des Museums der niederländischen Marine (die auch direkt in der Nähe einen großen Hafen hat) liegt auf der Schifffahrt von 1815 bis heute. Neben der Ausstellung waren es natürlich die begehbaren Wasserfahrzeuge, die mich begeistert haben.

Da wäre das Unterseeboot Tonijn von 1966, das man nicht mit Platzangst betreten sollte. U-Bootfahrer wäre aber auch so nix für mich gewesen. Da habe ich mich auf der Brücke der Fregatte De Ruyter (Baujahr 1974) schon wohler gefühlt. Oder auf dem Minensuchboot Abraham Crijnssen von 1936, die – als Dschungelinsel getarnt – 1942 in der Javasee den Japanern nach Australien entkam.

Mein Liebling war aber das Rammschiff Schorpione aus dem Jahr 1868. Ein eigentümliches Schiffskonzept, das „Steampunk“-Flair versprüht. Vor allem die Einrichtung der Kapitänskajüte hat es mir angetan.

Mit seinen interaktiven Stationen sicher auch für Kinder ein interessantes Museum, in dem man einige Stunden verbringen kann.


Weitere Informationen:

  • Webseite des Marinemuseums: Klick
  • Bei Tripadvisor: Klick
  • Bei Wikipedia: Klick

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