Mallorca ist eine wirklich schöne Insel. Wir waren indessen drei Mal dort und entdecken noch immer Neues. Im April 2018 hatte ich im Reiseführer den „Botanicactus“ entdeckt. Die Fotos sahen toll aus, also sind wir an einem schönen Tag in den Süden der Insel gestartet.

Dass der riesige botanische Garten zu meinem Highlight unseres Urlaubs wurde, war auch für mich überraschend – aber es ist passiert.

Mit einer Fläche von 50.000 m² inklusive eines künstlichen Sees von 10.000 m² handelt es sich um den größten botanischen Garten Europas. Das Gelände ist weitläufig und es wechseln sich Bereiche in praller Sonne mit schattigen Plätzen ab. Das macht den Aufenthalt sehr angenehm.

Der Park ist in drei Bereiche gegliedert. Wir haben im tropischen Bereich mit einem Rundgang um den See begonnen, wo wir viele Schildkröten gesehen haben, die bei unserem Anblick ihre Sonnenplätze aufgaben und ins Wasser flohen. Die wechselnden Aussichten und die Vegetation machte es zu einem kurzweiligen Spaziergang.

Ein Spaziergang, der aber von wenig Schatten geprägt war, so dass wir danach in den Garten der mallorquinischen Flora gewechselt sind. Hier findet man viele schattige Plätze, um sich auch mal gemütlich hinzusetzen. Aber auch die vielen Pflanzenarten mit ihrer Blütenpracht, die seltsam gekrümmten Olivenbäume sowie die überwachsenen Gänge haben uns begeistert.

Danach ging es dann in die pralle Sonne des Wüstengebietes und damit zu den Kakteen. Im botanischen Garten gibt es über 400 Pflanzenarbeiten und 10.000 Kakteenarten. Man kann sich ergo vorstellen, was für eine Vielfalt an Kakteen man dort bestaunen kann.

Bei einigen Kakteen fühlte ich mich an den Wilden Westen und unseren Ausflug ins „Fort Bravo“ erinnert. Yeehaw! Aber generell war ich überwältigt von der Vielfalt an Kakteen. Diese (oft skurilen) Formen und ihre Blütenpracht, hatte ich so nicht erwartet. Ich konnte mich kaum sattsehen und wir haben hier eine längere Zeit verbracht.

Dabei haben wir auch einige Bewohner entdeckt: viele Insekten, vornehmlich Wespen, haben ihre Wohnblocks zwischen den Kakteen gebaut, da die Vögel dort nicht dran kommen. In der Jahreszeit, in der wir da waren, befanden sie sich noch im Bau und es war auch interessant sie dabei zu beobachten.

Der privat geführte und finanzierte Park war das Eintrittsgeld auf jeden Fall wert und sollten wir nochmal nach Mallorca reisen, geht es vielleicht auch noch mal in den Botanicactus.

 


Weiterführende Informationen:

  • Die Webseite von Botanicactus: Klick
  • Botanicactus bei Tripadvisor: Klick
  • Botanicactus bei Wikipedia: Klick
  • Botanicactus beim Mallorca-Experten: Klick

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