Im Jahr 2010 begann unsere Reiselust, die uns bis zu diesem Zeitpunkt eher durch Deutschland und diverse Liverollenspiele (LARPs) geführt hatte. Unsere Wahl fiel auf Texel, die größte der westfriesischen Inseln in den Niederlanden. Texel, das ist laut den Einheimischen ‚ganz Holland auf einer Insel‘. Lange, weiße Sandstrände, hohe Dünen, Heide- und Waldlandschaft wechseln sich ab mit kleinen Dörfchen und riesigen flachen Grünflächen.

Eine nüchterne, aber ausführliche Beschreibung von Texel gibt es hier bei Wikipedia.

In meiner Jugend bin ich mit meinen Eltern oft nach Texel gefahren, was dann in meiner Pubertät endete, als Urlaub mit den Eltern langsam von ‚toll‘ in ‚peinlich‘ überging. Viele wunderbare Erinnerungen hängen für mich an dieser kleinen Insel. Calippo Cola, lange Sommerabende, holländische Fritten, Schwimmen im Meer, bis die Lippen blau sind, und lange Fahrradtouren. Nachdem ich den Gatten davon überzeugt hatte, das erste kleine Reiseabenteuer zu wagen, ging es dann nach Texel. Und im Jahr danach nochmal. Und im Jahr danach nochmal. Und…naja, den Rest könnt Ihr Euch denken.

Die Insel ist ideal, um die Seele baumeln zu lassen; vor allem, weil wir alles kennen, ist eine Reise nach Texel sowas wie ein Nachhausekommen der besonderen Art. Auch wenn sich Texel in den vergangenen Jahren immer weiter in die touristische Richtung entwickelt hat, gibt es noch immer herrliche, unbevölkerte Ecken, die den Besucher mit ihrer Ruhe und Schönheit bezaubern können.

In den nächsten Wochen ergänze ich in der Kategorie Texel einige Orte auf der Insel, die uns gut gefallen haben – Museen und andere touristische Aktivitäten, aber auch Naturschönheiten im Weltnaturerbe Wattenmeer.

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