Hagen. Freitag morgen entschieden wir uns, spontan übers Wochenende wegzufahren. Freitag Abend bezogen wir unsere kleine, aber feine Unterkunft in Zandvoort. Natürlich hatten wir – das erste Mal in dem Seeort – keine Ahnung, wo wir dann noch etwas zu Essen herbekommen sollten. Egal, einfach erst mal ab an den Strand, denn schließlich hatten wir das Ziel genau deswegen ausgesucht: wir wollten mal wieder das Meer sehen. Dort schlugen wir dann direkt zwei Fliegen mit einer Klappe .

Im Gegensatz zu unserem Jedes-Jahr-Einmal-Ziel Texel ist die Küstenlinie von Zandvoort komplett mit Bauten gesäumt. Davon leider einige Bausünden der Tourismusarchitektur, die hoch in den Himmel ragen. Wobei das vielleicht nicht mal sooo schlimm wäre, wenn man die Waschbetonoptik aller Gebäude in einen strahlend weißen Putz ändern würde. Aber so lange ist der Anblick von Zandvoort an der Küste dann am Schönsten, wenn man sich einfach dem Wasser zuwendet, denn der Sandstrand ist wirklich toll. Im Vergleich zum beschaulichen Texel geht im hipperen Zandvoort sicher mehr ab, was schon jetzt im April spürbar war.

Auch die Anzahl der Strandpavillions mit Gastronomie ist entsprechend höher als auf Texel. Anders gesagt: Mehr Strandpavillions als auf Texel und dann auch noch dicht an dicht. Da fiel schon am Freitag die Wahl nicht leicht, während wir mit knurrenden Mägen am Wasser entlang liefen. Letztendlich haben wir uns mehr aus einem Bauchgefühl heraus für einen niedrigen Pavillion ohne wummernde Musik entschieden. Und wieder einmal hat uns unser Bauchgefühl nicht enttäuscht. Dass dieser Pavillion „Safari Lodge“ hieß, passte ja dann auch noch zum Explorergedanken. 😉

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„Learn. Live. Love.“

Auch ein großartiges Motto. Das Lernen haben wir auf unseren Samstagsausflug nach Amsterdam verschoben, so dass wir uns in der Lodge ganz dem Leben und der Liebe widmen konnten. Ich habe mir erst mal ein Radler bestellt und war mit meiner Wahl sehr zufrieden, denn das Amstel Radler ist schön süffig und hat einen sehr intensiven Zitronengeschmack. Ergo eine klare Empfehlung von mir. Auch – um schon mal vorzugreifen – wegen des leckeren Abendessens können wir die Lodge empfehlen. Es hat uns so gut geschmeckt, dass wir am Samstagabend noch ein zweites Mal dort waren.

Dass wir manchmal Getränkebestellungen zwei Mal aufgeben mussten, um sie zu bekommen, wurde durch die Freundlichkeit und schnelle Lieferung wett gemacht. Unser erstes Abendessen wurde uns sogar durch den Chef persönlich gebracht, mit dem wir an beiden Abenden einen netten Plausch hatte. Er hat uns sogar Tipps für die Zubereitung der Spareribs gegeben – die wir aber hier nicht weiter erzählen werden, schließlich sollst Du Dich in der Lodge selber überraschen lassen. Fazit: Ein nettes Team und eine ruhige, entspannte Atmosphäre – auch wenn wir leider nicht die Zeit gefunden haben, uns noch an den gemütlich wirkenden Kamin zu setzen.

Aber das Wichtigste war natürlich das Essen. Wir haben an den zwei Abenden drei Gerichte von der Abendspeisekarte probiert, die wir alle vorbehaltlos empfehlen können: Burger, Yellow Curry  und Spareribs. Alle drei Gerichte waren lecker und die Menge hat uns pappsatt gemacht. Interessant und mal etwas Anderes war die Kreation des Curry-Gerichtes, das eine angenehme Schärfe hatte. Eine leichte Schärfe hatten auch die Spareribs, die sich zart vom Knochen lösten, und zu den besten Spareribs zählen, die ich je gegessen habe. Daher: Wenn Du in Zandvoort bist schau einfach mal in der Lodge vorbei 😉

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Weiterführende Links:

  • Die Webseite der Safari Lodge findet sich hier
  • Hier die Facebook-Seite
  • Die Bewertungen bei TripAdvisor (dort noch unter dem alten Namen „Safari Club“) hier, wo sich in Kürze auch unsere Bewertung findet

One thought on “Essen in Zandvoort: Safari Lodge”

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