Am Ostermontag zog es uns wieder einmal auf die Ehrenburg bei Brodenbach an der Mosel. Die Burganlage, deren älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen, gehört fest in unser Besuchsrepertoire, wenn wir es ein wenig ‚mittelalterlich angehaucht‘ mögen. Als wir vor mehr als 12 Jahren das erste Mal zu Gast in der Burg waren, verliebten wir uns direkt in das alte Gemäuer und durften in den letzten Jahren miterleben, wie sich die Ehrenburg zu einem professionell geführten und attraktiven Touristenziel weiterentwickelte. Neben den typischen Angeboten der Mittelalterromantik, die man auf vielen Burgen und Mittelaltermärkten findet, seien an dieser Stelle neben der guten Gastronomie in den ehemaligen Pferdeställen vor Allem das heimelige Burghotel hervorzuheben, in dem wir bereits vor 2 Monaten eine Nacht verbrachten.

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An jedem Tag gibt es auf der Ehrenburg viel zu sehen, aber vor allem die Sonn- und Feiertage im Sommer von Ostern bis Allerheiligen locken mit einem bunten und spannenden Programm. (Hier findet Ihr die Übersicht für dieses Jahr zum Herunterladen.) Wir bezahlten also am Ostermontag gerne unsere 7 Euro Eintritt pro Person und wurden wie immer nicht enttäuscht.

Ein Schmied und ein Holzschnitzer zeigten ihre Handwerke, am Schießstand konnte man kostenlos unter fachkundiger Anleitung der Bogners sein Geschick und sein gutes Auge beweisen und für alle Kinder war das zweimal am Tag stattfindende Ritterturnier eine wahre Freude – gemeinsam mit den stunterprobten Rittern der Ehrenburg, die sich zwischen den einzelnen Mitmachaktionen spektakulär gegenseitig die Rüstung zerdengelten, konnten die jungen Besucher ihre Teams in spannenden Wettbewerben zum Sieg führen. Da hieß es „Löwen vor!“ und so manche Mama wurde direkt als Bannerträger rekrutiert.

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Auch die Burgführung war launig und abwechslungsreich gestaltet. So schlüpften die Besucher, von der Führerin mit verschiedenen charaktergerechten Mützen ausgestattet, in die verschiedenen Rollen jener Personen, die die Geschicke der Burg durch die Jahrhunderte lenkten. Wissenswertes wechselte sich mit Kuriosem ab und als am Ende gefordert wurde, dass sich gemäß einer alten Sage das junge Ritterspaar küssen solle und alle Kinder gemeinschaftlich angewidert „Ieeehhh“ schrien, dann war das auch für die Erwachsenen ziemlich lustig.

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Besonders gut gefallen hat uns dieses Mal das Duo „Zeitensprung“. 50 % des Duos kannten wir schon, denn wir hatten Thelonius Dilldapp bereits als geschmeidigen und stilsicheren Conferencier bei der ‚Höfischen Tafeley‘ erlebt. Sein Begleiter, der Zauberer ‚Severin der Jüngere‘ rundete bei diesem Besuch Thelonius vielseitiges Musikrepertoire mit kleinen Scherzen und großartigen Zauberkunststückchen ab. Das sing- und spielfreudige Duo werden wir uns so bald wie möglich wieder ansehen – der Ehrenburger Sommer ist noch lang und wir freuen uns darauf!

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